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HoDT - Grundkurs - "Gehirn verstehen - Teilhabe ermöglichen"

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Veranstaltungsort Fortbildungsinstitut Bad Pyrmont, Auf der Schanze 3
31812 Bad Pyrmont
Beschreibung

Termin

ab:28.11.2021
bis:03.12.2021

Kosten:650,00 €

Termin: 28.11. - 03.12.2021

Kurs Nr.: 21.HO.01

Referent: Friederike Kolster, Ergotherapeutin, Lehr- Ergotherapeutin (DVE), Berlin

Gast-Rednerin: Sangha Schnee, Dipl. - Sozialpädagogin, Mediatorin

Zielgruppe: PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, Pflegefachpersonal, LogopädInnen, NeuropsychologInnen
die Menschen aus allen Phasen der neurologischen Rehabilitation sowie aus angrenzenden Fachgebieten wie Geriatrie und Pädiatrie

Unterrichtseinheiten: 50

Fortbildungspunkte: 50

Kursgebühr: EUR 650,00

kostenlose Serviceleistungen: Skript und Pausenverpflegung

Die Handlungsorientierte Diagnostik und Therapie (HoDT) wurde seit den 90er Jahren in Deutschland von Friederike Kolster (Lehr-Ergotherapeutin) und Sangha Schnee (Sozialpädagogin) entwickelt.

Die HoDT macht mit einem tiefgreifenden Verständnis neuropsychologischer Störungsbilder deren Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen sichtbar. Die Therapie und Begleitung geschieht auf Augenhöhe mit den Klient*innen. In diesem Prozess werden individuelle Perspektiven für eine Lebensgestaltung mit Einschränkungen entwickelt.

Inhalte des Kurses/Lernziele
Die Teilnehmenden erhalten:

  • einen Überblick über physiologisches neuronales Processing (von der Reizaufnahme bis zur Bewegung/Handlung)
  • Grundlagen, um die Handlungslogik und subjektive Erlebenswelt von Menschen mit neuropsychologischen Störungen (im speziellen Neglect, Störungen der Raumauffassung, Apraxie, Pusher-Symptomatik) zu verstehen
  • Methoden der HoDT für Befunderhebung in Alltagssituationen und die Entwicklung
  • individueller und spezifischer Therapieinterventionen im Sinne der ICF (Behandlungsmöglichkeiten auf Funktions,- Aktivitäts,- Partizipations und Kontext-Ebene)
  • Anregungen zur strukturierten Reflexion der Rahmenbedingungen und Spielräume für die Umsetzung von nachhaltiger Teilhabe und Selbstbestimmung
  • Konkrete Hilfestellungen für den Prozess einer personzentrierten Zielsetzung
  • Werkzeuge für eine gelingende Angehörigenintegration

Methodik & Didaktik

  • Mittels Metaphern und spezifischen Modellen ermöglicht die HoDT, dass komplexe
    Sachverhalte vereinfacht und damit verstehbar werden.
  • Die HoDT erlaubt das eigene berufsspezifische Handeln zu vertiefen, sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit zu bereichern. Der Übertrag von Grundkurs-Inhalten in weitere Fachgebiete (z.B. Geriatrie, Pädiatrie, Psychiatrie) kann im Kurs thematisiert werden.
  • Die Lernatmosphäre ist geprägt von einem transparenten, ressourcenorientierten und wertschätzenden Umgang.
  • Das Besprechen kurzer Filmsequenzen von Befund/ Behandlung/ Alltag von Patient*innen vereinfacht den Übertrag der Kursinhalte auf die eigene Arbeit (Filmsequenzen von Teilnehmenden, am besten von Patienten die zurzeit noch in Behandlung sind).
  • Im Kurs wird ein umfangreiches Skript ausgegeben und es ist Lesezeit für die Bearbeitung eingeplant

Bitte mitbringen:
Buntstifte (mind. 5 Farben).
Wenn möglich Filmbeispiele von Patient*innen mit Verdacht auf Apraxie, Neglect, Störungen der Raumauffassung und Pusher-Symptomatik. Die Filmausschnitte bringen Sie auf ihrem Aufnahmegerät mit USB Kabel, SD-Karte, DVD oder USB-Stick mit. Von Vorteil wäre es, die Diagnose mit Lokalisation der Schädigung präsent zu haben.

Zur Vorbereitung können u.a. folgende Bücher dienen:
Habermann, C. & Kolster, F. (Hrsg.). (2009). Ergotherapie im Arbeitsfeld Neurologie . (2.erw.Aufl.). Stuttgard: Thieme Verlag.
Goldenberg, G. (2016). Neuropsychologie: Grundlagen, Klinik, Rehabilitation. Elsevier Health Sciences.Prosiegel, M., & Böttger, S. (2007). Neuropsychologische Störungen und ihre Rehabilitation: Hirnläsionen, Syndrome, Diagnostik, Therapie. München: Pflaum.

Anmeldung bitte über das Fortbildungsinstitut der m&i Fachklinik Bad Pyrmont
www.fortbildung-pyrmont.de
info@fortbildung-pyrmont.de

 

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